Warum Psychotherapie?

Auf dieser Seite findest Du Beispiele für Gründe und Probleme beschrieben, mit welchen Kinder und Jugendliche zu einer Psychotherapie kommen.

 

Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist ob ich Dir bei Deinem speziellen Problem helfen kann, dann kannst Du Dich gerne selbst melden und nachfragen. Ich berate Dich gerne! Telefonnummer und Emailadresse findest du hier. Du kannst natürlich auch Deine Eltern darum bitten, dass sie für Dich anrufen und einen Kennenlerntermin vereinbaren.

 

Alle Psychotherapeuten stehen genau wie Ärzte unter Schweigepflicht. Das bedeutet, dass alles was Du mir in einem Kennenlerngespräch oder in einer späteren Therapie erzählst unter uns bleibt.

Wobei eine Psychotherapie helfen kann:

  • Deprimiert: Du fühlst dich tief traurig, lustlos und hast keinen Spaß mehr.
  • Schlafprobleme: Du kannst nicht gut einschlafen, hast Alpträume oder wachst oft auf.
  • Ärger: Du hast dauernd Ärger Zuhause, in der Schule oder mit Freunden. Du verstehst nicht warum das so ist und fühlst dich ungerecht behandelt.
  • Schulprobleme: In der Schule läuft es nicht gut. Du bemühst dich und lernst, aber deine Noten werden schlechter. Du weißt nicht mehr weiter und machst dir Sorgen.
  • Angst: Du hast Angst, dich gruselt es oder du kriegst Panik wenn du z.B. bestimmte Tiere siehst, zum Zahnarzt musst, eine Klassenarbeit schreibst, mit dem Bus fahren musst oder vor der Klasse sprechen musst.
  • Schüchtern: Du bist extrem schüchtern und machst dir viele Gedanken darüber was die anderen von dir denken.
  • Probleme mit Anderen: Du hättest gerne mehr Freunde, hast aber das Gefühl, egal was du tust und wie sehr du dich bemühst, irgendwie klappt das nicht richtig.
  • Trauma: Du hast etwas schlimmes erlebt (z.B. Autounfall, dein Haustier ist gestorben) und jetzt erinnerst du dich immer wieder ganz plötzlich daran, bekommst dadurch erneut Angst, Alpträume oder kannst dich deswegen nicht mehr richtig entspannen.
  • Zwang: Du musst immer wieder bestimmte Gedanken denken, Sachen ordnen/berühren oder dir die Hände waschen.

"Verrückt" - "Gestört" - "nicht Normal"?

Vielleicht hast du schonmal von einer Freundin/einem Freund oder einer Klassenkameradin/einem Klassenkamerad erzählt bekommen, dass die oder der jetzt eine Therapie macht. Manchmal wird dann auch erzählt diejenige oder derjenige wäre "verrückt", "gestört", "behindert" oder "nicht ganz normal" und deshalb muss er eine Therapie machen.

 

Das ist Blödsinn!

 

Eine Psychotherapie hilft Menschen, wenn diese mit irgendetwas nicht mehr alleine klar kommen, nicht mehr weiter wissen oder sich irgendwie schlecht fühlen.

 

Überlege Dir, was Menschen machen, wenn sie eine schlimme Erkältung mit Schnupfen, Husten und Fieber bekommen? Genau, sie gehen zum Arzt.

 

Und genauso ist es mit der Psychotherapie.

 

Wenn Menschen sehr deprimiert, verzweifelt, ängstlich oder wütend sind, oder wenn sie ein anderes Problem haben, wobei sie das Gefühl haben es nicht alleine bewältigen zu können, dann gehen sie wohin? Genau, zum Psychotherapeuten.

 

Jeder Mensch der eine Therapie macht ist einfach ein Mensch mit einem Problem, der sich Hilfe und Unterstützung sucht, damit er das Problem lösen kann oder damit besser zurecht kommt.